Studie schlägt Alarm: Saarland verliert - Immobilien in Gefahr? #54
Shownotes
Viele denken: Immobilien verlieren doch nicht einfach an Wert.
Doch eine neue Studie zeigt genau das – zumindest für das Saarland.
In dieser Folge von Immo Insights vom Schäfer sprechen wir über:
✅ Warum das Saarland laut Studie zu den Verliererregionen gehört
✅ Welche Faktoren wirklich hinter sinkenden Immobilienwerten stecken
✅ Was das konkret für Eigentümer und Verkäufer bedeutet
✅ Und wie du jetzt richtig reagierst – statt einfach abzuwarten
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Transkript anzeigen
00:00:00: Eine neue Studie des Instituts für Wirtschaft nennt das Saarland beim Namen, Verliererregion.
00:00:06: Was das für deinen Immobilienwert bis zu zwei Tausendfünfunddreißig bedeutet besprechen wir heute in dieser Podcast-Folge!
00:00:29: Ja herzlichen willkommen.
00:00:30: zurück zum Emo Insights vom Schäfer-Podcast.
00:00:33: Wir haben heute ein interessantes Thema und zwar nehmen wir uns das Saarland mal etwas vor.
00:00:40: Ja, wir sind ja aus dem Saarland und dementsprechend macht das ja auch Sinn hier darüber zu brichten.
00:00:45: Denn es war ja groß in der Presse sozusagen.
00:00:48: Und zwar ging's um eine neue Studie vom Institut für Wirtschaft wo quasi die ganzen Regionen in Deutschland untersucht wurden was den Immobilienmarkt, was den Wachstum im Allgemeinen angeht und Saarlands hat dann nicht ganz so gut abgeschnitten dass schon mal vorweg.
00:01:05: Wir gehen mal Schritt für Schritt das ganze durch und beleuchten, ob das jetzt wirklich so schlimm ist wie es dargestellt ist oder wie es tatsächlich sein wird oder sein kann.
00:01:16: Denn wie es genau sein wird, das wissen wir alle nicht auf das Institut nicht.
00:01:20: Denn am Ende des Tages sind auch das nur Prognosen- und Berechnungen.
00:01:24: Am Ende des Tages die Realität ist – wie man so weiß – immer eine andere.
00:01:30: Gut starten wir rein!
00:01:31: Also am achzehnten März hat das Institüt also diesen Jahres Hat das Institut der Deutschen Wirtschaft kurz IV eine Studie veröffentlicht, mit der die Immobilien-Veraufsehen gesorgt hat.
00:01:44: Untersucht wurden alle vierhundert deutschen Kreise mit Daten zur Immobilmpreisendemografie, Einkommen und Arbeitsmarkt.
00:01:52: Das Ergebnis der deutsche Immobilmarkt spaltet sich massiv.
00:01:55: es gibt natürlich Gewinner und klare Verlierer Und das sehr deutlich teilweise.
00:02:05: Das Saarland hier in dem Beispiel wird explizit als Verlierer-Region genannt, nicht weil ich nur Verlierern lebe – das wäre ja absurd!
00:02:12: Also wir müssen gerne auch zu den Gewinnern.
00:02:15: Nein, sondern es geht tatsächlich um diese drei Punkte die ich gerade angesprochen habe also Demografie, Einkommen, Arbeitsmarkt und Immobilienpreise.
00:02:23: und da sind wir eben im Vergleich zu anderen Regionen Gehören wir dazu der Verliererregion.
00:02:28: Okay, was bedeutet das aber jetzt konkret für Eigentümer hier die Immobilien besitzen?
00:02:33: Sollte man jetzt verkaufen bevor jetzt im Umgang mit gar nichts mehr wert sind?
00:02:38: sollte man Panik verfallen oder einfach mal abwarten?
00:02:41: Ja, das ist jetzt die spannende Frage und deswegen ordnen wir das heute hier mal gemeinsam ein.
00:02:47: Ich habe mir alles rausgesucht und zusammengefasst und auch zum Schluss gibt es noch meine eigene Meinung zu dem Thema.
00:02:54: Und zwischendurch natürlich immer wieder.
00:02:56: Genau!
00:02:56: Wir gehen das ganze sachlich und rational an.
00:02:59: also was wurde untersucht?
00:03:01: Was steht vor allem drin?
00:03:03: Das ist ja erstmal spannend.
00:03:04: Also wer hat die Studie erstellt?
00:03:05: des Instituts der deutschen Wirtschaft?
00:03:07: ihr Weg kurz in dem Fall Dr.
00:03:10: Pekka Sackner Genau.
00:03:13: Und zwar, was wurde nun analysiert?
00:03:15: Also wie ich eigentlich schon erwähnt alle vierhundert Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands Daten eben zu Immobilienpreis, Demografie, Einkommen, Infrastruktur so das bundesweite Bild der Medien.
00:03:26: Quadratmeter Preis steigt bundesweit von drei Tausend vierundzwanzig Euro zwei tausendfünfundzwanziger auf ca.
00:03:33: Viertausend Zwei Neunzig Euro in Zweitausend Fünfundvierzig.
00:03:37: also man sieht Die Prognosen sagen, die Preise werden nochmal deutlich ansteigen.
00:03:42: Das ist nominal ein Plus von thirty-fünf Prozent und real von eins Komma Eins Prozent pro Jahr.
00:03:47: also verrückt.
00:03:49: das ist ohne dass man deswegen sagt mal immer in mobilen sind eine interessante invest oder sind ein interessantes invest weil sie halt ständig an Wert zu leben.
00:03:59: der Gewinner ganz klar berlin zwei Komma vier Prozent im jahr hamburg und drehen jeweils eins Kommar acht Prozent Bayern eins Kommat drei Prozent.
00:04:08: Die Verlierer haben real sinkende Preise.
00:04:14: Das heißt, wie man sieht nicht nur das Saarland ist davon betroffen sondern im Allgemeinen was auch so ein bisschen die Urbanisierung widerspiegelt, die wir in Deutschland oder eigentlich weltweit haben.
00:04:25: Die Leute wollen nämlich in Städte zu einem.
00:04:27: natürlich wollen die Leute dahin wo es gute Arbeit gibt, die gut bezahlte Arbeit zum anderen wollen aber die Leute gerne zentral wohnen gerade die jüngeren Menschen Und man hat quasi so eine Art Landflucht und das ist natürlich ein Problem.
00:04:42: Darunter Ostdeutschland abseits der Metropolen logischerweise, das Saarland ländliche Kreise in Rheinland-Pfalz und das Ruhrgebiet, obwohl das Ruherbett ja zentral liegt aber eben durch die Industrie ähnlich wie im Saarlands Stahl und Kohle ... eben hier natürlich schwer zu kämpfen hat.
00:04:58: In Zweiundzwanzig-Kreisen werden jährliche Rückgänge von über zwei Prozent erwartet, das spricht einem kommunierten Wertverlust... ...von bis zu einem Fünftel in zehn Jahren.
00:05:08: Okay!
00:05:09: Das ist natürlich eine heftige Aussage wenn man nachher noch mal genauer beleuchten kann.
00:05:12: Kann Aussage des IW nicht statt oder landesentscheidend sondern die wirtschaftliche Zentralität einer Region?
00:05:20: Dass ja das was ich gerade schon gesagt habe.
00:05:22: also Menschen wohnen ja da ... wo es Jobs gibt, die letztendlich auch gut sind.
00:05:26: So das bedeutet wenn's in einer Region.
00:05:28: also wir haben das zum Beispiel... ...in Pirmasens als er noch zum Saarland gehört aber da hatten wir das ja als erschreckendes Beispiel.
00:05:35: Wir hatten dann eine große Schuhindustrie.
00:05:38: Das ging plötzlich weg weil alles verlagert wurde noch ins Ausland China und so weiter.
00:05:43: Und andere Regionen und plötzlich war die Schuh-Industrie fast schon von dem einen auf den anderen Tag weg... ...und damit auch die komplette Industrie im Pirmaisens was dazu geführt hat dass das plöne Pürmasanz plötzlich völlig unbeliebt war, keiner wollte da leben.
00:05:58: Sehr hohe Arbeitslustkote, ich glaube sogar die höchste in Deutschland.
00:06:02: Also insgesamt eine sehr schwierige Region weil man sich letztlich auf eine Kernindustrie versteift hatte und das ist ja auch so ein bisschen im Saarland das Problem gewesen.
00:06:13: wir haben Kohle und Stahl als Hauptindustrie dann Auto noch dazu natürlich und all diese Industrien sind gerade extrem am Schwanken beziehungsweise Ja, brechen durchaus auch weg und das ist natürlich ein Thema.
00:06:27: Dann kommen wir konkret jetzt mal warum das Saarland so stark davon betroffen ist.
00:06:31: Ein bisschen habe ich es ja schon angerissen.
00:06:33: Genau zu einem Faktor eins Wir haben einen Bevölkerungsgrübger.
00:06:37: Das Saarlands hat aktuell ca.
00:06:38: eine Million Einwohner Stand Ende vierundzwanzig.
00:06:44: Prognose könnte bis zwei tausendfünfzig auf circa neunhunderttausend Euro.
00:06:52: Das wäre ein Rückgang von fast elf Prozent.
00:06:55: Und das ist natürlich schon enorm, das macht sehr viel aus!
00:06:58: Alle Landkreisen getroffen, der Rückgang reicht von minus zwei in Merzig-Wadern bis minus elf im Landkreis Sankt Wendel – das ist schon Wahnsinn.
00:07:06: und bis zu zwei tausendfünfundvierzig ist das Ganze gerechnet.
00:07:09: Besonders kritisch, dass Saarland hat die älteste Bevölkerung in ganz Westdeutschland.
00:07:14: So das bedeutet wir haben ja einen extrem demografischen Wandel so oder so und wenn wir jetzt noch die äälteste Bevölkerungen haben in ganz westdeutsche Land ist ja logisch was passiert.
00:07:24: viele junge gehen weg zum studieren oder ziehen um wegen besseren Jobs und die Älteren werden ja irgendwann leider versterben.
00:07:32: In dem Fall haben wir natürlich da schon rein aus der Natur raus.
00:07:35: ein enormer Abgang.
00:07:37: letztendlich also ... Schrumpfen der Bevölkerung.
00:07:41: Also schon Wahnsinn!
00:07:43: Genau, hier steht es auch noch mal jedes Jahr sterben mehr Menschen als geboren werden.
00:07:46: Zuwanderung gleicht das bisher nur teilweise aus.
00:07:50: Dementsprechend belastet natürlich eben die Wirtschaft und den Mobilmarkt.
00:07:54: Strukturwandel- und Arbeitsmarkt des Saarland hat wie vorhin schon erwähnt industriell geprägtes Bundesland mit drittgrößten Industriequote nach Bayern und Baden-Württemberg.
00:08:04: So, und da wir momentan im extremen Wandelsinn indistrieren ist das natürlich eine Wahnsinnsaufgabe.
00:08:12: Und jetzt die Politik eigentlich schon seit Jahren gefordert.
00:08:16: Man hat so das Gefühl, wir haben das original wahrgenommen oder nicht wirklich angepackt.
00:08:21: Natürlich wurde im Hintergrund schon ein bisschen was gemacht.
00:08:23: hier und da wird ja auch angesiedelt.
00:08:26: aber so richtig der Zünder für die große Ja, für die große Ansiedlung von mehreren guten Firmen.
00:08:34: Der fehlt aktuell noch und das macht natürlich den Leuten hier Angst.
00:08:37: Und circa dreißig Prozent der Menschen hängen direkt oder indirekt an der Automobil bzw.
00:08:43: Zulieferindustrie.
00:08:44: Das ist schon Wahnsinn.
00:08:45: Achtunddreißig tausend.
00:08:47: Schnell mal vor, die brechen weg!
00:08:49: So allein ZF im Saarland geplant, der Abbau von viertausend fünfhundert Stellen.
00:08:54: Von eins Zehntausend bis zwei tausend achtundzwanzig.
00:08:57: Also muss ich mal vorstellen was da wegbringt.
00:08:59: Circa zwölftausende Menschen hängen direkt an der Stahlindustrie und die IRK-Prognose zweitausendsechszwanziger.
00:09:05: nach drei Jahren Rezession wird nur ein Wachstum von null kümmer.
00:09:08: fünf Prozent erwartet.
00:09:09: also auch das sieht alles nicht so ganz gut aus.
00:09:12: es gibt ja wirklich eine zu große Zukunftsangst sagt Politikwissenschaftler Felix Hürrich Hochschule der Bundesagentur für Arbeit.
00:09:21: Das ist definitiv der Fall, denn man hat so das Gefühl dass die Leute ein bisschen alleine gelassen werden mit dem was da gerade aufs uns zurollt und es fehlt so ein bisschen Idee und Mittel wie man damit jetzt gut umgehen kann.
00:09:34: Und bzw wurde das aus meiner Sicht auch in der Vergangenheit etwas vernachlässig macht sich zu sehr auf diese Ankerindustrie verlassen.
00:09:41: Man hat sich auf den Fall fort unter anderem ja auch verlassen.
00:09:47: Das sind Industrieunternehmen.
00:09:49: Wenn die feststellen, der Standort funktionierte, dann machen sie das zu und das kostet die natürlich aber Millionen, aber im Endeffekt sparen die wahrscheinlich dadurch ein Haufen Geld.
00:09:59: Und deswegen war halt ein Fehler sich da, Plint darauf zu verlassen.
00:10:04: Ganz klar!
00:10:05: Dann Faktor drei fehlende wirtschaftliche Zentralität.
00:10:09: Das IW macht klar nicht statt beziehungsweise als Landsentschein, sondern ob die Region gut an Arbeitsmärkte angebunden ist Und das Saarland liegt letztlich an der Grenze zu Frankreich und Luxemuck, aber die Anwendung am Große Wirtschaftszentren ist strukturell schwächer als in Metropolregionen.
00:10:25: Das ist ganz klar.
00:10:26: also wir sind natürlich schon ein bisschen ab vom Schuss.
00:10:29: Nichtsdestotrotz haben wir zum Beispiel jetzt die Firma Fetter, die ansiedeln wird in Salouille, das fangen Unternehmen was aus Baden-Württemberg kommt.
00:10:38: Und die haben zum Beispiel gesagt, sie haben sich bewusst für das Salen entschieden.
00:10:41: Weil wir aus ihrer Sicht gut angebunden sind... ...weil sie halt in Baden-Württemberg nicht weiter wachsen können einfach weil das biografisch nicht funktioniert.
00:10:49: Mitarbeiter sind da, die das stemmen könnten und dementsprechend einen zweiten Standort gesucht haben außerhalb von Baden Württmberg und Rahmensburg in dem Fall.
00:11:02: Ja und sich dann letztendlich fürs Salen entschieden haben weiß von der Anbindung eben optimal.
00:11:06: Es ist ein relativ kurze Wege im Verhältnis gesehen für eine Industrie und es ist eine gute Strecke, die sich gut bedienen lässt und dementsprechend auch noch Luxemburg und Frankreich als Nachbarn hat.
00:11:17: also sehr spannend das Ganze.
00:11:19: Also es gibt ja auch positive Sachen hier.
00:11:22: Iwe-Experte Pekka Sackner in strukturschwachen Regionen droht der Immobilmarkt aufgrund fehlender Gewinnaussicht für Investitionen zusammenzubrechen.
00:11:30: Klar muss man feststellen wenn Wenn Investoren quasi kein Potenzial mehr in einer Region sehen, wird auch viel weniger investiert.
00:11:38: Was dazu führt dass wir eine Absperr ab Wertspirale bekommen?
00:11:43: Das ist natürlich schwierig.
00:11:44: was wir aktuell feststellen im Saarland ist das Saarlands durchaus attraktiv ist.
00:11:49: aber darauf gehen wir gleich nochmal gezielt ein.
00:11:53: Ja, was bedeutet das aber jetzt konkret für aktuelle Preise im Saarland?
00:11:57: Also kommen wir immer zum Punkt.
00:11:58: Zum Vergleich bundesweiter Medien.
00:12:00: aktuell bei Tausend drei tausend vierundzwanzig ist ja bundesweit die Medien also Durchschnittspreis sozusagen der Medianpreis.
00:12:07: Im Saarlands liegen wir bei Häusern Aktuell zwischen tausende siebenhundert und tausenden acht hundert rund.
00:12:12: Jetzt sind so gekwärtsche Zahlen.
00:12:14: Eintumswohnungen lieben bei zweitausend bis zweitausend Zweihnt zwanzibzig Euro Und das Saarland liegt, wie man dann halt sieht deutlich ja unter dem Bundesschurchschnitt.
00:12:23: Der liegt bei drei und wir liegen zwischen eins, sieben und acht.
00:12:28: Das ist schon ein normaler Unterschied.
00:12:30: Da prücken als stärkstes Zentrum Häuser von ca.
00:12:33: zweitausend Euro in Wohnungen zwei tausend vierhundert.
00:12:36: So vielleicht mal von der Preisgestaltung am höchsten.
00:12:40: Es war teilweise am Morpel aber es hat dadurch dass der Luxemburger Immobilmarkt auch stark eingebrochen ist, halt auch stark abgenommen Genau.
00:12:48: Und was sagt der EW?
00:12:50: Was sagt die EW-Brücken, muss ich sagen, konkret real sinkende Preise.
00:12:54: das heißt nach Inflation wird der Wert an der Mobilkaufkraft bereinigt geringer.
00:12:59: Okay logisch.
00:13:01: Das heißt nicht zwingt dass der Nominalpreis abstürzen aber die reale Kaufkraft des Eigenheims nimmt ab.
00:13:07: so und dann ist es aber wichtig zu sagen Nicht alle Lagen im Saarland gleich betroffen.
00:13:11: Ballungsräumen wie der Brücken sind besser aufgestellt als ländliche Kreise und genau das nehmen wir auch wahr.
00:13:17: Also Nevobilien einer guten Lage, einem guten Zustand oder einer guten Substanz, sagen wir mal so geht immer noch sehr gut weg und ist auch immer noch umkämpft.
00:13:28: Das bedeutet hat man jetzt natürlich eine Immobilie die sehr ländlich ist und gewünschte Nachteile mit sich bringt wird es natürlich unheimlich schwierig zu verkaufen.
00:13:38: das war aber schon immer so.
00:13:39: ja und das wird auch immer so bleiben.
00:13:42: Ich bin der Meinung, dass Saloi und auch Saarbrücken und teilweise eben auch andere Städte wie St.
00:13:47: Imbert oder St.
00:13:48: Wendel durchaus weiter extrem attraktiv bleiben werden weil sie halt eine sehr gute Infrastruktur drum herumbieten und ein gutes Lebensgefühl einen geben und eben Fehler zu beitragen das man dort gut leben kann.
00:14:02: also von daher sehe ich das gar nicht mehr so.
00:14:06: Aber wir kommen ja gleich noch zu dem Fazit und der Einordnung.
00:14:10: Entwarnung oder Alarm, die ehrliche Einordnung da kann man es ja schon genau wichtig.
00:14:14: Die Studie zeigt langfristige Trends keine kurzfristigen preisabstürze.
00:14:19: das bedeutet dass sind ja nur.
00:14:21: Es ist erstmal nur Berechnungen aufgrund der aktuellen Lage und aufgrund der Annahmen, die da getroffen werden.
00:14:27: So es kann sich natürlich alles komplett ändern sowohl negativer als auch positiver und das haben wir in den letzten sieben acht Jahren ja gelernt.
00:14:36: Realsignepreise bedeuten Inflationen frisst Wertsteigerungen auf kein dramatischer Kräch.
00:14:41: das heißt letztendlich ist nur.
00:14:45: aber im Endeffekt ist quasi diese extreme Steigerung die man in den Letzten zehn, fifteen Jahre hatten wird halt gepremst.
00:14:51: Das bedeutet aber nicht, dass man jetzt enorme Wertverluste mit seinen Immobilien fährt.
00:14:57: Genau was halt der Vorteil ist aktuell und das merken wir auch extrem, dass das Saarland deswegen attraktiv ist für Investoren weil man hier noch Renten bekommt.
00:15:08: also wir liegen hier bei den Rediten zwischen sechs und zehn Prozent.
00:15:12: jetzt beim normalen Anlagemobilien.
00:15:13: es gibt auch höhere zwölf, vierzehn, fünfzehn Prozent aber das sind dann wieder Spezialfälle.
00:15:18: Aber zwischen sechs-und zehn Prozent ist im Saarlands realistisch.
00:15:21: Fragt mal Investoren in Großstädten, die übrigens hier im Saarland investieren.
00:15:25: Wie viel man denn in München oder Hamburg bekommt?
00:15:28: Und das ist eben der große Unterschied.
00:15:29: also Saarlands ist aktuell sehr attraktiv für Investoren weil wir auch relativ viele Mieter haben.
00:15:37: Also wir haben ja in einem anderen Video schonmal anderen Podcasts besprochen, also knapp über fünf Prozent Miete in Deutschland und Deutschland ist ein Mietder Land.
00:15:45: natürlich hat das Saaran eine relativ hohe Eigentumsquote, aber nicht so trotz gibt es auch hier sehr viele Meter gerade in Städten wie Salur oder Sapruten.
00:15:55: Genau für Eigennutzer ohne Verkaufsabsicht.
00:15:58: die Studie ist letztendlich da sowieso kein Grund zur Panik.
00:16:01: das Haus bleibt ein Heim, das heißt nach wie vor wollen Leute Eigenheim besitzen und sind bereit etwas mehr zu zahlen als vielleicht einen Kapitalanleger Für Kapital.
00:16:12: Anleger und alle die in zehn, fifteen Jahren verkaufen wollen die Studie auf jeden Fall ein klares Signal zu handeln, also seine Struktur zu überdenken und seine Geografie genau zu beleuchten.
00:16:23: Also wo investiere ich im Saarland?
00:16:25: Welcher Standort macht Sinn?
00:16:26: Welche könnte nach wie vor gut?
00:16:29: Welchen Standorte könnten zu Gewinnern, zu verlieren gehören?
00:16:32: Was sind vielleicht sogar andere Docs, wo jetzt noch keiner so richtig dran denkt aber die in Zukunft stärker werden können?
00:16:39: Das sind alles Sachen, die man als Investor natürlich beachten sollt.
00:16:44: Dann gibt es natürlich noch die Differenzierung zwischen sanierten Immobilien, energetischen guten Immobilen oder einfach letztlich substanziell gutem Immobilie in guten Lagen.
00:16:53: Umso schlechter die Immobilier sei es energetisch, sei es von der Substanz um so schlechter ist, sagt letztendlich die Immobile auf gut Deutsch gesagt.
00:17:01: und wenn dann auch die Lage schlecht ist, dann soll man zweimal überlegen ob das Invest Sinn macht.
00:17:07: aber ich denke dass ist ganz klar.
00:17:12: Ja, IV-Experte sagt in der Region wie das sagen und brauchen eine Politik die Bestand erhält modernisiert und lokale Märkte stabilisiert.
00:17:20: Sehe ich genauso.
00:17:21: also wir brauchen aktuell wenig Neubau.
00:17:23: Wir müssten quasi erst mal den Bestand anpacken.
00:17:26: da brauchst du natürlich auch politisch die Unterstützung dass es attraktiv ist und attraktif wird oder auch zum Beispiel Umnutzung von Gewerbe im Wohnraum was ja jetzt auch wieder mehr gefördert werden soll.
00:17:38: man muss mal sehen wie das Programm anläuft und wie es wirklich funktioniert Aber finde ich auch zum Beispiel einen sehr spannenden Ansatz.
00:17:46: Was sollte man jetzt als Eigentümer wissen?
00:17:49: Also wichtig ist immer, die eigene Situation erst mal ehrlich zu analysieren und sich zu hinterfragen was hat man für den Immobilien bestanden?
00:17:57: wo möchte man investieren?
00:17:58: wie steht es um die eigenen Immobilie da?
00:18:00: ganz klar überlegen, was macht Sinn aus eigener Sicht?
00:18:03: Wo sieht man sich in der Zukunft?
00:18:05: und immer den Markt beobachten.
00:18:07: Und dann handeln wenn es sinnvoll ist und nicht aus Panik.
00:18:10: Da sind wir ganz wichtig.
00:18:11: Lage- und Objektbewerten lassen.
00:18:13: Also wer jetzt wissen möchte wo stehe ich eigentlich aktuell macht's auch mal Sinn die Immobilien nach dem Aktuellen Stand bewerten zu lassen um vielleicht zu schauen ist eine Exit Strategie eventuell sogar gerade angebracht oder sollte man die Immobilien behalten.
00:18:26: All das sind Dinge, die man jetzt planen kann und letztendlich natürlich dann auch strategisch in die Zukunft planen soll.
00:18:32: Wenn man jetzt zum Beispiel energetische Sanierung oder allgemeine Sanierung plant, auch dann sollte man weit vorausdenken ist die Immobilie denn in zehn Jahren, fünfzehn Jahren in diesem Standort noch attraktiv?
00:18:43: Oder könnte es sogar passieren wenn ich hier investiere dass Geld nicht mehr berausbekomme.
00:18:48: was ich hier Also ist diese Region zukunftsträchtig, der Standort.
00:18:53: Das sollte man grundsätzlich immer beachten.
00:18:57: Genau dann natürlich nicht blind in strukturschwache Lagen investieren.
00:19:00: also es wird natürlich immer gern mal beworben mit hier super Angebote, zwölf Prozent Rendite, Strukturschwachregion Sonderabschreibung was ist ich ja?
00:19:09: Also Steuermodelle und so weiter.
00:19:11: Vorsicht vor solchen Dingen denn Die haben ja deswegen so hohe Renditen, weil es da Probleme gibt.
00:19:19: Und wenn man die Probleme nicht kennt und hat weiß damit umzugehen kann das tatsächlich ziemlich problematisch werden.
00:19:25: Genau dann haben wir natürlich die Grenzregionen als Chancen denken.
00:19:29: also Luxemburger GrenzRegion wie gesagt ist etwas abgeschwächt.
00:19:32: Das merkt man tatsächlich relativ stark sogar.
00:19:36: dennoch ist es weiterhin eine attraktive Lage in Luxemburg ist weiter gut dabei.
00:19:40: Die machen gute Politik meines Erachtens Da passiert einiges.
00:19:45: Natürlich haben die auch ihre Probleme, wie aktuell jedes europäische Land gefühlt.
00:19:50: Aber denke ich nicht, dass du trotzdem natürlich die Regionen da an der Grenze entlang durchaus interessant und sollte man sich genauer anschauen.
00:19:58: Genau gibt es letztendlich noch Hoffnung für das Saarland?
00:20:01: Ja, ich denke schon!
00:20:03: Also ich bin ja meinem Definitiv.
00:20:05: Frankreich-Strategie des Saarlands kann zu überschreiten.
00:20:07: Zusammenarbeit soll gestärkt werden also zwischen Frankreich und Luxemburg ganz klarer Teil.
00:20:12: Dann haben wir den Transformationsvorrag, zwei Komma.
00:20:14: neun Milliarden Euro hat die Landesregierung Ende Zweiundzwanzig aufgelegt um den Strukturwandel zu stützen.
00:20:21: Da bin ich gespannt wie die Gelder investiert werden was da gemacht wird.
00:20:25: Genau Neu-Industrien kommen dazu Rüstungswerk kommt in Freisen.
00:20:30: dann haben wir das Pharmaunternehmen Fetter in Salouille.
00:20:33: Das sind jetzt schon zwei größere Wahlen.
00:20:35: Dann wollen wir den Wasserstoffstahl.
00:20:36: da bin ich mal gespannt dass es ja alles noch so ein bisschen schwierig Ob das kommt, wie das kommt und ob die Transformation des Saarstahls da wirklich so funktioniert.
00:20:47: Aber ich bin da eigentlich ganz guter Dinge, da passiert ja einiges im Hintergrund.
00:20:53: Ich sage mal mittel bis langfristig glaube ich dass sich das Ganze erholen wird weil das Saarland ist stahl.
00:20:58: Das Saarlands hat starke Persönlichkeiten.
00:21:02: Die Saarlander wollen was, die haben schon immer etwas aufgebaut und werden auch diesmal aus der Krise rauskommen.
00:21:08: Es wird jetzt kurzfristig mit Sicherheit Druck geben, es werden große Veränderungen bevorstehen.
00:21:14: aber ich glaube langfristig gesehen könnten wir sogar als deutliche Gewinnerregion hier aus diesem Strukturwandel heraus kommen bin ich total überzeugt davon.
00:21:23: Und genau, Kernaussage ist eigentlich das Saarlands nicht verloren.
00:21:27: Aber wer ein Immobilier hier besitzt, muss aktiver denken als im Boomer-Region.
00:21:34: Das heißt man ist hier nicht passiv unterwegs und muss immer schauen wie es gerade erstand.
00:21:39: Immer wieder neu überlegen, neu überdenken, neu rechnen das ist denke ich ganz wichtig.
00:21:46: Zusammenfassend bleibt die IW Studie sagt erst mal Saarland gehört zu den Verliererregionen bis zum Jahr zwei Tausend Fünfund Dreißig.
00:21:53: Erstmal meine Meinung nach sollte man hier entspannt bleiben Denn es sind Prognosen, die sollte man natürlich auch ernst nehmen.
00:22:01: Man sollte als Investor ganz genau hinschauen.
00:22:03: Diesdestotrotz sollte man jetzt nicht in Panik verfallen.
00:22:06: Das ist ganz wichtig!
00:22:07: Also jetzt einfach Atock irgendwie zu handeln und so sage ich investiert nur noch in Stuttgart.
00:22:11: Könnte zum Beispiel auch problematisch werden weil auch diese von der Autoindustrie durchaus mit sehr abhängig.
00:22:17: Und dementsprechend also Schnellschüsse bringen hier gar nichts.
00:22:21: das bedeutet analysiere dein Portfolio, analysiere deine persönliche Situation.
00:22:26: Und ich sage mal, ein Eigenheim ist per se ja nichts Schlechtes.
00:22:30: Man muss halt überlegen welcher Region macht das Sinn?
00:22:32: Ist es so teuer zu günstig whatever?
00:22:35: Im Endeffekt wenn du dreißigvierzig Jahre, fünfzig Jahre in deinem Haus wohnst kannst dir auch egal sein.
00:22:40: bei den fünfzig Jahren ist es auf jeden Fall mehr wert also sehr sicher sogar mehr Wert wie heute.
00:22:47: klar man muss immer den worst case bedenken.
00:22:49: was ist wenn Jobverlust usw.
00:22:51: dann sofort sollte man immer so einen Plan B haben und dementsprechend wichtig ist, jetzt nicht in Panik zu verfallen und auch nicht alles so negativ zu sehen denn letztendlich bietet jede Krise auf eine Chance für Wachstum und für Neuheiten die durchaus ja dann letztendling zu einem Wirtschaftswachstums führen können und demsprechend bin ich weiterhin positiv.
00:23:14: was das Saarland betrifft werde ich selbst weiterhin im Saarlands investieren.
00:23:18: Natürlich werde ich mir die Regionen und die Prognosen ganz genau anschauen für die einzelnen Regionen, aber nicht so.
00:23:23: trotz bleibt es.
00:23:24: Und wird es attraktiv sein und bleiben in diesem Sinne.
00:23:28: das war's bis zur nächsten Folge.
00:23:30: euer Michael ist bald.
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